Glossar

MCP (Model Context Protocol)

MCP ist ein offener Standard, um AI-Modelle über eine gemeinsame Schnittstelle mit Tools und Datenquellen zu verbinden, sodass derselbe Connector in verschiedenen AI-Apps funktioniert. Stellen Sie es sich als Universaladapter vor: einen Server einmal bauen, und jeder MCP-kompatible Assistent kann ihn nutzen, statt pro App eine eigene Integration zu schreiben.

Vor MCP verband jede AI-App Tools und Daten auf eigene Weise, jede Integration war maßgeschneidert und nicht übertragbar. MCP definiert ein gemeinsames Protokoll: Ein MCP-Server stellt Tools, Ressourcen und Prompts bereit, und jeder MCP-Client (eine AI-App oder ein Agent) kann sie entdecken und aufrufen. Der Gewinn ist Wiederverwendung: Codebasis, Datenbank, Ticketsystem einmal anbinden, und mehrere AI-Tools können damit sprechen.

Beim Bau eines Produkts zählt MCP in zwei Richtungen. Soll Ihr Dienst aus AI-Assistenten nutzbar sein, macht ein eigener MCP-Server Sie zum vollwertigen Teil dieses Ökosystems. Bauen Sie einen Agent, lassen sich über MCP-Server Fähigkeiten einklinken, ohne jede Integration neu zu schreiben. Es gilt dieselbe Vorsicht wie bei jedem Agent-Tooling — ein MCP-Server ist eine privilegierte Fläche, daher gehören Authentifizierung, Scoping und Schutz vor Prompt Injection über Tool-Ergebnisse zur sauberen Umsetzung.

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Häufige Fragen

Warum ist MCP für mein Produkt relevant?
Aus zwei Gründen. Ein eigener MCP-Server macht Ihr Produkt direkt aus AI-Assistenten und Agents nutzbar, ohne dass jeder davon eine eigene Integration baut. Und bauen Sie selbst einen Agent, lassen sich über bestehende MCP-Server Fähigkeiten ergänzen — Dateien, Datenbanken, Drittanbieter-APIs — über eine Standardschnittstelle statt maßgeschneiderten Code pro Quelle. Aus N×M-Eigenarbeit werden wiederverwendbare Connectoren.
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